Chronik zur Anti-D-Arzneimittelstraftat 1978/79

2010-2011 Unterstützung der Recherchearbeiten für ein Filmprojektes des RBB

Januar 2011- der Beitrag „Impfskandal“ wird in der TV-Sendung „Zeitreise“vom NDR ausgestrahlt

April 2011- Gesetzentwurf von den LINKEN zur Änderung des Anti-DHG

Mai 2011- Bundestagsdebatte zur LINKEN-Gesetzesinitiative

September 2011- Tagung des Ausschuss für Gesundheit in Berlin, Tagungspunkt ist der Gesetzentwurf DER LINKEN, anwesend sind alle Fraktionen des deutschen Bundestages, außerdem: Deutsche Leberhilfe e.V., Deutscher Richterbund e.V., Deutsche Leberstiftung, Deutscher Anwaltsverein e.V., Bundesärztekammer, Deutscher Verein HCV-Geschädigter e.V. und deren RA

März 2012- Kleine Anfrage der Fraktion der SPD : Betroffenen Frauen nach AntiDHG soll zu mehr Verfahrenssicherheit und Transparenz verholfen werden.

September 2012- Uraufführung des Dokumentarfilms „Nur eine Spritze“ im Deutschen Hygiene Museum Dresden mit anschließender Podiumsdiskussion: geladen waren Ärzte, Filmemacher und Vereinsmitglieder.

11. März 2013- Gezeichnet von der schweren Erkrankung verstirbt unsere langjährige Vereinsvorsitzende.
Die Betroffenen setzten sich für den Fortbestand des Vereins ein, um die Grundidee unseres Vereins weiterleben zu lassen. Ein neuer Vorstand stellt sich zusammen.

April 2013- Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschuss für Gesundheit: Der Antrag der SPD „Betroffenen Frauen nach AntiDHG soll zu mehr Verfahrenssicherheit und Transparenz verholfen werden“ wird durch CDU/CSU und FDP am 17.04.2013 abgelehnt

April 2013- Entschließungsantrag zur dritten Beratung des Gesetzesentwurfes durch DIE LINKE am 16.04.2013. Ablehnung durch CDU/CSU und FDP für Entschließungsantrag und Gesetzesentwurf

Mai 2013- Treffen mit einem MdB/CDU vom Ausschuss für Gesundheit, eingeladen sind einige Betroffenenvertreterinnen, der RA und ein Gast, das Gespräch findet trotz Ablehnung des Antrages der SPD und des Entschließungsantrages der LINKEN durch die CDU statt, was jedoch erst nach dem Gespräch bekannt wird.

März 2014- 4. Briefaktion: Einige Mitglieder des Deutschen Vereins HCV-Geschädigter schreiben persönliche Briefe über ihr jahrelanges Leid an die Bundeskanzlerin: sie erhalten keine persönliche Antwort von der Kanzlerin.

August2014- Kontaktaufnahme zum Bundesbeauftragten für Stasiunterlagen(BStU) in Berlin und den Landesbeauftragten für Stasiunterlagen(LStU).

Oktober 2014- Gesprächstreffen mit einem anderen MdB/CDU vom Ausschuss für Arbeit und Soziales mit dem Vereinsvorstand und dem RA

November 2014- Bund-Länder-Konferenz im Bundesministerium für Gesundheit(BMG): eingeladen sind alle HCV-Betroffenengruppen. Das Ziel sind die Forderungen zur Novellierung des AntiDHG. Gleichzeitig findet eine Demo der geschädigten Mütter vor dem BMG in Berlin auf Grund der Untätigkeit der Bundesregierung statt.

November 2014- Die Vorsitzende des Bundesverbandes Contergan –Geschädigter wird zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch zur Mitgliederversammlung des Vereins eingeladen.

November 2014- Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Arzneimittelstraftat ist in Planung.

Dezember 2014- Kontaktaufnahme zum Institutsdirektor für Geschichte und Ethik der Medizin an der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg.  Der Vorstand des Vereins ist durch die wissenschaftliche Veröffentlichung des Buches: „Disziplinierung durch Medizin“ auf den Professor aufmerksam geworden.

Nach der Zusage des Professors zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der vorsätzlichen Arzneimittelstraftat 1978/79 wird umfangreiches Material  von vielen betroffenen  Frauen zur Verfügung gestellt.

Dezember 2014- Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE: Bericht über eine restriktive Praxis der Begutachtung und Entschädigung von Betroffenen der Anti-D-Prophylaxe, Antwort der Bundesregierung erfolgt Anfang 2015.