Chronik zur Anti-D-Arzneimittelstraftat 1978/79

Januar 2015- Schriftliche Kontaktaufnahme zu den irischen Frauen, welche auf ähnliche Weise mit dem Hepatitis-Virus infiziert wurden. Sie sind sehr hoch von ihrem Staat entschädigt worden.

Februar 2015- Durch die Kontaktaufnahme zu der Landesbeauftragten für Stasiunterlagen von Sachsen-Anhalt bekommt der Verein die Möglichkeit, Kontakt zu anderen Opfergruppen der SED-Diktatur und des Stalinismus(VOS) aufzunehmen. Es besteht für den Verein die Möglichkeit, ab jetzt an den mehrmals im Jahr stattfindenden Opfergruppentreffen teilzunehmen.

Februar 2015- Einladung durch ein Pharmaunternehmen zu einem Patienten-Seminar, dieser folgten zwei Vorstandsmitglieder. Dort müssen sie erfahren, dass sich das MdB/CDU von 2013 vom Ausschuss für Gesundheit intensiv für die durch Drogen HCV-Infizierten einsetzt, anstatt, wie in 2013 nachweislich versprochen, den durch eine Arzneimittelstraftat schwer geschädigten Frauen zu helfen.

April 2015- Teilnahme des Vorstandes an einem Arbeitsgespräch im Landtag von Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Dort werden zum ersten Mal die Probleme der geschädigten Frauen vorgetragen. Auch hier wurde dem Verein Unterstützung durch den Präsidenten des Landtags zugesagt.

April 2015- Teilnahme eines Vorstandsmitgliedes amTreffen der Verbände und Aufarbeitungsinitiativen von Sachsen-Anhalt in Magdeburg

 April 2015- Teilnahme von einigen Frauen des Vereins an der Demo aller Opfergruppen der SED-Diktatur(UOKG) in Berlin, Gespräche mit dem BStU und interessierten Bürgern.

Frühjahr 2015- Verspätet bekommt der Verein durch den RA die Nachricht bezüglich der Erarbeitung einer Studie zum Alleinstellungsmerkmal für die Gruppe der AntiD-geschädigten Frauen durch das MdB/CDU vom Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales.

Juli 2015- Gespräch des Vorstandes mit dem MdB/CDU vom Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales in Berlin.

Mai 2015- Teilnahme des Vorstandes am 19. Bundeskongress aller Opfergruppen der SED-Diktatur in Fulda. Auch hier können zum ersten Mal die Probleme der geschädigten Frauen vorgetragen und Kontakte zu anderen Opfergruppen aufgebaut werden.

Juni 2015- Teilnahme des Vorstandes des Vereins an der Buchlesung mit demTitel: „Traumatisierung durch politisierte Medizin“ in Berlin.

August 2015- Teilnahme eines Vorstandsmitgliedes amTreffen der Verbände und Aufarbeitungsinitiativen von Sachsen-Anhalt in Magdeburg

September 2015- Abgabe einer Sammelpetition von Mitgliedern des Vereins an den Petitionsausschuss. Es geht wieder um die Novellierung des AntiDHG und des Rentengesetztes.

Oktober 2015– einzelne Frauen verfassen ein Schreiben an die neugewählte gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU

Oktober 2015– Teilnahme eines Vorstandsmitgliedes amTreffen der Verbände und Aufarbeitungsinitiativen von Sachsen-Anhalt in Magdeburg

Oktober 2015-  Teilnahme des Vorstandes des Vereins an der Buchlesung mit demTitel: ”Disziplinierung durch Medizin”

November 2015- Besuch eines Kunst-Workshops in Hamburg; Gestaltung von Mosaikbildern.

Dezember 2015-Teilnahme eines Vorstandsmitgliedes amTreffen der Verbände und Aufarbeitungsinitiativen von Sachsen-Anhalt in Magdeburg

Dezember 2015- Teilnahme des Vorstandes des Vereins an der Buchlesung mit dem Titel: „Verborgene Wunden“.